
Die Messehalle 3 weicht einer Wohnüberbauung. Laut einer Medienmitteilung des Finanzdepartements plant Immobilien Basel-Stadt (IBS) 170 Wohnungen. Die Wohnungen sollen preisgünstig sein.
2019 ging die Messehalle 3 von der MCH-Group zurück an den Kanton Basel-Stadt. Zurzeit und bis 2028 nutzen sie die Basler Verkehrsbetriebe als Garage für Elektrobusse. Voraussichtlich 2031 soll die Wohnüberbauung stehen.
Im Januar 2026 stellte IBS das Siegerprojekt des Wettbewerbs vor. Gewonnen hat die Arbeitsgemeinschaft Clauss Kahl Merz Atelier für Architektur+Städtebau und Truwant+Rodet+. Ausser Wohnungen sind ein Doppelkindergarten, eine Tagesstruktur, Gewerberäume und eine Autoeinstellhalle mit 150 Parkplätzen für die Nachbarschaft geplant. In die Planung eingeflossen sind auch Anliegen der Menschen aus der Nachbarschaft, wie sie im März 2023 an einer Mitwirkungsveranstaltung zum Vorhaben geäussert wurden (Protokoll).
Der Neubau ist Teil des Wohnbauprogramms 1000+. Mit diesem Programm will der Kanton bis 2035 über 1’000 neue preisgünstige Wohnungen in Eigeninvestition erstellen. Diese Wohnungen werden unter anderem nach dem Mietmodell «Mietvertrag Plus» vermietet. In diesem Modell wird die Reduktion der Marktmiete an Vorgaben beispielsweise zu Belegung, Einkommen und Vermögen geknüpft.

(MB)